Büroflächenumsatz steigt um 23 Prozent / Spitzenmieten im „City-Gate“

Rekordverdächtiges Ergebnis

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Spitzenmieten werden derzeit im „City-Gate“ beim Hauptbahnhof erzielt. 

Bremen – Der Büromarkt boomt. Das Immobilienunternehmen Robert C. Spies registrierte 2018 in Bremen mit einem Flächenumsatz von 119 000 Quadratmetern ein „nahezu rekordverdächtiges Ergebnis“. Das Vorjahresergebnis wurde damit um rund 22  000 Quadratmeter übertroffen, was einer Steigerung von 23 Prozent entspricht.

„Im vergangenen Jahr haben insbesondere einige großvolumige Umsätze zu dem erfolgreichen Ergebnis beigetragen“, kommentiert Petra Doutiné, Leiterin der Büroflächenvermietung bei Spies, die Zahlen. „Die anhaltend leicht sinkende Leerstandsrate bei gleichzeitig anziehenden Mieten unterstreicht eine dynamische Marktentwicklung“, fährt sie fort. Die Durchschnittsmiete liege im Stadtgebiet derzeit bei rund 9,40 Euro pro Quadratmeter für modernisierte Flächen. In der Spitze werden bei Erstbezug 14 Euro bezahlt, sagt Doutiné. In der Innenstadt werden die höchsten Mieten aktuell im Neubau „City-Gate“ am Bahnhofsvorplatz erzielt.

Den größten Flächenumsatz im Jahr 2018 verbucht der Sparkassenneubau im Technologiepark. Hier baut die Sparkasse Bremen auf einem 7 200 Quadratmeter großem Grundstück eine neue Bankenzentrale, die etwa eine Gesamtgröße von 12 000 Quadratmetern Bürofläche erreichen dürfte. Die Grundsteinlegung erfolgte im November 2018. Zudem hat die Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) rund 5 800 Quadratmeter im Lloydhof in der City angemietet, der ab Mitte dieses Jahres für 35 Millionen Euro in knapp anderthalb Jahren umgebaut werden soll.

Großvolumige Büroflächen mit mehr als 5 000 Quadratmetern hatten laut einer Spies-Sprecherin einem Anteil am Gesamtflächenumsatz von 20  Prozent. Der überwiegende Teil der Vermietungen erfolgte jedoch in den kleinteiligen Segmenten. So wurden 31 Prozent der Flächenumsätze in der Größenklasse unter 500 Quadratmetern umgesetzt – diese repräsentiert aber mehr als 79 Prozent sämtlicher abgeschlossener Verträge.

In der Hansestadt werden moderne Flächen oder freie Bauplätze gesucht – hauptsächlich in Lagen, die verkehrstechnisch gut erreichbar sind. Demzufolge haben die Büroflächen im Technologiepark zunehmend an Attraktivität gewonnen und einen Gesamtflächenumsatzanteil von rund 30 Prozent erreicht. Auch die Airport-City punktet. Doutiné: „Auch die aktuell teilweise nicht ganz einfache innerstädtische Verkehrssituation steigert die Attraktivität dieser Lagen.“

Die Leerstandsquote liegt weiteren Angaben zufolge aktuell bei drei Prozent. Für das laufende Jahr erwartet das Bremer Unternehmen „wieder einen Flächenumsatz von etwa 100 000 Quadratmetern“.  je

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