Reichert unterstützt NDR-Aktion

Stickstoffdioxid-Belastung an der Goethestraße?

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Willi Reichert bringt das Messröhrchen an.

Visselhövede - Von Jens Wieters. Stickoxide in der Atemluft, daraus resultierende Fahrverbote für Dieselautos und viel Unsicherheit in der Bevölkerung: In den vergangenen Monaten waren diese Schlagzeilen Hauptthemen in den TV-Nachrichten und in den Zeitungen. Aber wie sieht es in Visselhövede aus? Das will Willi Reichert genau wissen und nimmt an einer Luftmessaktion des NDR teil.

Unter dem Motto „Was atmest du?“ hatte der Fernsehsender zu einer Teilnahme an der nach eigenen Angaben „größten Luftmessaktion Norddeutschlands“ aufgerufen, um herauszufinden, wie sehr die Luft in der Region mit Stickstoffdioxid belastet ist. Der Schwitscher Reichert hatte sich beworben und jetzt kam das kleine Messröhrchen per Post ins Haus.

„Ich wollte schon immer mal wissen, wie es um die Luft rings um die Bundesstraße 440 im Visselhöveder Ortszentrum bestellt ist. Das dürften ja auch für die Außengastronomie interessant sein – für Gäste ebenso wie für Wirte“, betont Reichert. Er schnappte sich den Passivsammler für Stickstoffdioxid in Röhrchenform und ein paar Kabelbinder und hat das einfache Messgerät genau nach Vorschrift an einem Verkehrsschild in rund zwei Meter Höhe direkt an der Goethestraße angebracht. „Dort bleibt es jetzt bis Ende November hängen und dann schicke ich es wieder zurück nach Hamburg“, so Reichert.

Der NDR wird die 1. 000 Röhrchen, die bis dahin in vielen Städten und Gemeinden Norddeutschlands Schadstoffe gesammelt haben, anschließend an ein Fachlabor in die Schweiz schicken. „Bei der Passam AG werden alle Messbehälter im Dezember ausgewertet. Im Januar und Februar 2019 wird an der Dokumentation sowie an einer interaktiven Schadstoffbelastungskarte gearbeitet, bevor Ende Februar die Ergebnisse auch ausgestrahlt werden“, teilt der NDR mit.

Der hatte nach eigenen Angaben mehr als 5 .000 Bewerbungen bekommen. „Das Thema Luftqualität treibt offenbar viele um, Menschen aus Großstädten ebenso wie die vom Land, den Inseln und aus kleinen Gemeinden.“

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