START IN DIE SAISON Bezirksligist TSV Achim eingespielt / „Zu Hause punkten“

Abwehrzentrum bleibt Prunkstück

Mit diesen vier Zugängen nimmt der TSV Achim die Bezirksliga in Angriff: Marc Lubisch, Fabian Koch, Mande Sidebe und Nico Himmalai (v.l.). Die Zavelberg-Elf fühlt sich als Aufsteiger für den Kampf um den Klassenerhalt gerüstet.

Achim - Von Jürgen Honebein. Nach jahrelanger Abstinenz kehrt der TSV Achim in die Fußball-Bezirksliga zurück. Nachdem die Mannschaft von Coach Sven Zavelberg sowie Co-Trainer und Spieler Patrick Spitzer nach der Hinrunde der Kreisliga hinter dem Favoriten FC Verden 04 II und dem TSV Fischerhude-Quelkhorn nur auf Platz drei gelegen hatte, wurde in der Rückrunde zur Aufholjagd geblasen und die Allerstädter noch um einen Punkt abgefangen. Jetzt ist das große Ziel des 48-jährigen Zavelberg, ebenso wie Spitzer in der zweiten Saison, den Klassenerhalt zu schaffen.

„Uns ist klar, dass das nicht einfach werden wird, denn mit Teams wie Etelsen, Hambergen oder auch Osterholz können wir uns kaum messen. Aber es gibt fünf bis sechs, die auf unserem Level sind. Sollte es dennoch mit dem rettenden Ufer nicht klappen, wäre das für uns kein Beinbruch“, sagt der Coach. Der Klassenerhalt ist aber möglich, wenn hart und diszipliniert gearbeitet wird und der Saisonstart gelingt. Die ersten Spiele sind für einen Neuling wichtig, kann er doch die Euphorie nutzen.

Die Blau-Weißen haben noch einen weiteren Vorteil, sie verfügen über eine eingespielte Mannschaft. Nur Oliver Ipekoglu möchte kürzertreten und hat den Verein mit unbekanntem Ziel verlassen. Neu im Kader ist vom TSV Ottersberg Fabian Koch (27), der in der Defensive und im Mittelfeld flexibel einsetzbar ist und eine Verstärkung sein sollte. Vom TSV Bierden kommt Außenspieler Marc Lubisch und vom TB Uphusen II Angreifer Mande Sidebe sowie Verteidiger Nico Himmalai. „Alle werden ihre Chance bekommen. Ein gesunder Konkurrenzkampf ist wichtig. Wir werden versuchen, top vorbereitet zu starten“, verspricht Zavelberg. Die Stärken liegen klar in der Defensive. Im Kasten ist weiter Vincent Schicks Nummer eins, aber auch Torwarttrainer Kevin Hoffmann kann jederzeit einspringen. Prunkstück ist die Innenverteidigung mit dem umfunktionierten Sven Sedlasek sowie Routinier und Co-Trainer Patrick Spitzer. Das Duo hat in der Rückserie 2018/19 nur ganz wenig zugelassen und sollte auch in der Bezirksliga eine Bank sein.

Erfolgreichster Schütze war mit 20 Toren Aykut Kaldirici, obwohl er kein richtiger Stoßstürmer ist. „Wir haben im Grunde gar keine richtige Spitze, aber wir kompensieren das als Team“, ist Zavelberg überzeugt. Trainer und Mannschaft freuen sich auf die Saison, obwohl das erste Spiel am 11. August es gleich in sich hat, der Aufsteiger empfängt mit Hambergen einen Favoriten. „Vielleicht ist der FC ja noch nicht in Topform. Zu Hause müssen wir ohnehin immer punkten“, geht der TSV-Coach mit Respekt, aber optimistisch an die Aufgabe.

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