Jetzt gibt es ein Endspiel

TBU enttäuscht Mittwochabend beim 1:4 gegen Heeslingen auf ganzer Linie

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Hatte einen schweren Stand: Uphusens Philipp-Bruno Rockahr (links).

Uphusen - Von Kai Caspers. Jetzt ist genau das Szenario eingetreten, welches der TB Uphusen unbedingt vermeiden wollte. Im Nachholspiel kassierte das Team von Fabrizio Muzzicato nach einer völlig indiskutablen Leistung eine 1:4 (1:2)-Niederlage gegen den Heeslinger SC. Damit kommt es für den Fußball-Oberligisten nun am Sonnabend (18. Mai) am letzten Spieltag gegen Arminia Hannover zu einem echten Endspiel im Kampf um den Klassenerhalt.

Und das ging Co-Trainer Mike Gabel dermaßen gegen den Strich, dass er seinem Unmut direkt nach Spielende in einer ziemlich lautstarken Wutrede richtig Luft machte. Ein ähnliches Engagement hätte es vorher in Anbetracht der Chance auf den vorzeitigen Klassenerhalt eigentlich von den Spielern auf dem Platz geben sollen. Gab es aber nicht. Von Beginn an waren die Gastgeber nicht wirklich in der Partie. Es hatte fast den Anschein, als wären sie dem Druck nicht gewachsen. 

Nach dem Abpfiff musste sich das gesamte Uphuser Team um Kapitän Ole Laabs von Co-Trainer Mike Gabel (rechts) eine kräftige Standpauke anhören.

„Ich war selten so enttäuscht, wie nach diesem Auftritt. Irgendwie waren alle vom Kopf nicht frei. Das war dann auch deutlich auf dem Platz zu sehen, denn unser Spiel war ja völlig unstrukturiert“, monierte Muzzicato. Passend zum schwachen Auftritt des TBU auch die Leistung von Schiedsrichter Tobias Stobbe aus Osnabrück. Denn nur fünf Minuten nach dem Führungstreffer der Gäste durch Dragan Muharemi (11.) ließ sich Edison Mazreku zu einem Schubser gegen Uphusens Kapitän Ole Laabs hinreißen. 

Fassungslos: Dennis Janssen (l.), Sebastian Kurkiewicz.

Doch anstatt dem Heeslinger wenigstens die gelbe Karte zu zeigen, beließ es Stobbe bei einer Ermahnung und zeigte auch in der Folge keine Linie bei seinen Entscheidungen. In der 24. Minute dann der Ausgleich, als Dennis Janssen nach einer Kopfballverlängerung von Sebastian Kmiec den Ball ins Tor stocherte – 1:1. Muzzicato: „Da hätten wir das Spiel eigentlich beruhigen können. Doch was machen wir? Wir pennen komplett bei einem Freistoß und kassieren den nächsten Treffer.“ Dass es den Freistoß eigentlich gar nicht hätte geben dürfen – für den TBU-Trainer war es nur das I-Tüpfelchen. 

Und Malik Gueye war es egal – 1:2 (30.). Drei Minuten vor der Pause dann die Chance zum Ausgleich, als der TBU einen Handelfmeter erhielt. Diesen verschoss Nils Laabs jedoch kläglich. „Warum er den geschossen hat, war mir auch ein Rätsel“, schüttelte Muzzicato nur den Kopf, da Laabs zuletzt zehn Tage keinen Ball am Fuß gehabt hatte. Direkt nach der Pause (55.) hätte Laabs seinen Patzer wieder ausmerzen können, doch er scheiterte mit einem Kopfball an Gäste-Keeper Exner. Zu allem Überfluss setzte Dennis Janssen nur eine Minute später einen Kopfball aus vier Metern unbedrängt neben das leere Tor. Als die Gäste dann in der 58. Minute durch Kevin Rehling auf 3:1 erhöhten, war die Messe gelesen. Zehn Minuten vor dem Ende traf erneut Gueye zum 1:4-Endstand.

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