Stuffel-Schwestern im Familienduell

Oberligist TV Neerstedt empfängt wiedererstarkte HSG Hude/Falkenburg zum Kreisderby

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Neerstedts Kreisläuferin Johanna Stuffel (am Ball) trifft im Derby auf ihre ältere Schwester Katharina. 

Neerstedt - Wenn die Oberliga-Handballerinnen des TV Neerstedt an diesem Freitag um 20.30 Uhr die HSG Hude/Falkenburg empfangen, dann dürfen sich die Zuschauer nicht nur auf ein Lokalderby, sondern auch auf ein Familienduell freuen. Katharina Stuffel trifft im HSG-Trikot auf ihre jüngere Schwester Johanna, die beim Aufsteiger am Kreis spielt.

TV Neerstedt gegen HSG Hude/Falkenburg: Diese Begegnung gab es in der laufenden Saison bereits einmal, und zwar Ende August in der ersten Runde des HVN/BHV-Pokals. Nach zweimal 20 Minuten hieß es damals 20:12 für die Gäste. Auch beim zweiten Aufeinandertreffen sieht Maik Haverkamp die HSG Hude/Falkenburg in der Favoritenrolle. Die Partie komme für sein Team zu einem ungünstigen Zeitpunkt, findet Neerstedts Trainer. „Bei der HSG sind inzwischen wieder alle Spielerinnen an Bord. Die werden mit ihrem stärksten Aufgebot kommen“, erläutert er.

Respekt bringt der 32-Jährige Hudes Rückraum mit Linkshänderin Mareike Zetzmann und Mittelfrau Jessica Galle entgegen. Ihr kleines Formtief mit Niederlagen gegen den SV Werder Bremen II (18:29) sowie den TV Dinklage (20:34) haben die HSG-Frauen inzwischen überwunden. Durch das 29:21 gegen den FC Schüttorf 09 hat die Crew von HSG-Coach Dean Schmidt am vergangenen Wochenende den Kontakt zur Tabellenspitze gewahrt.

Dass der TV Neerstedt inzwischen auf den vorletzten Platz abgerutscht ist, beunruhigt Maik Haverkamp indes nicht. Dafür sei lediglich das schlechtere Torverhältnisses gegenüber dem FC Schüttorf 09 und dem ATSV Habenhausen verantwortlich. In der Hinrunde stehen noch die Spiele gegen den FC Schüttorf 09 und Schlusslicht GW Mühlen aus, „Da werden die wichtigen Punkte vergeben“, bekräftigt Haverkamp.

In der aktuellen Begegnung gegen die HSG Hude/Falkenburg muss der Coach der Grün-Weißen auf Anne Schmidt (krank) und Lisa Rangnick (Schnittwunde an der Hand) verzichten. Letztere war zuletzt bei der 24:35-Niederlage beim SV Werder Bremen II sechsmal vom Kreis erfolgreich. „Lisa hat sogar Pässe mit einer Hand verarbeitet – das kannten wir so bisher nicht“, lobt Haverkamp seine etatmäßige Rückraumspielerin. Im Kreisderby werden wieder Johanna Stuffel und Delia Mathieu in der Nahwurfzone agieren. Die Partie gegen Werder hatten beide verpasst. - prü

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