Irritationen um Gedenken an Rudi Assauer

Werder gedenkt dann doch

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Ex-Werderaner Rudi Aussauer ist im Alter von 74 Jahren verstorben.

Bremen – Ein interner „Kommunikationsfehler“ war schuld. Laut Werder-Sportchef Frank Baumann ist es zu den Irritationen um ein öffentliches Gedenken an Rudi Assauer im Rahmen des Heimspiels gegen den FC Augsburg gekommen, weil er selbst etwas falsch aufgefasst hatte.

Klar war, dass es im Stadion wegen der geplanten Fan-Choreografie anlässlich des 120. Vereinsgeburtstages keine Trauerminute geben würde. Dass Baumann daraufhin auf der Pressekonferenz am Freitag verkündet hatte, es würde gar nichts in diese Richtung passieren, „war ein bisschen mein Fehler. Da habe ich mich nicht richtig geäußert“, räumte der 43-Jährige am Sonntagabend ein. In den Sozialen Medien hatte Werder für diese Haltung viel Kritik geerntet.

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Stadionsprecher verliest Nachruf

Letztlich wählte der Club am Sonntag aber den völlig richtigen und angemessenen Weg. Stadionsprecher Arnd Zeigler verlas einen Nachruf auf Rudi Assauer, der von 1970 bis 1981 als Spieler, Trainer und Manager für Werder gewirkt hatte. Der Nachruf endete mit der Bitte an die Fans, Assauer für seine Verdienste um den Club Applaus zu spenden. Zudem spielte die Mannschaft mit Trauerflor. „Rudi Assauer“, sagte dann auch Baumann, „hat sich diese Anteilnahme verdient.“

Quelle: DeichStube

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