Stimmen zur 1:2-Niederlage in Mainz

Maxi Eggestein: „Jetzt sind wir wieder in der Realität angekommen“

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Maxi Eggestein ist nach der 1:2-Niederlage beim FSV Mainz mit der Gesamtleistung der Mannschaft unzufrieden.

Mainz - Werder Bremen hat am Sonntagabend das zweite Spiel in Folge verloren. 1:2 hieß es am Ende gegen den FSV Mainz 05. Entsprechend groß ist die Unzufriedenheit bei den Bremern. Die Stimmen zum Spiel von Maxi Eggestein, Kohfeldt, Pizarro und Co..

Maximilian Eggestein (Werder-Mittelfeldspieler): „Wir haben erst 20, 25 Minuten vor Schluss richtig angefangen, Fußball zu spielen. Das reicht dann einfach nicht. Ich weiß nicht, woran es gelegen hat. Gegen Leverkusen lagen wir 0:3 zur Halbzeit zurück und hatten eine bessere erste Halbzeit gespielt. Heute haben wir Glück, dass es nur 1:0 steht. Jetzt sind wir wieder in der Realität angekommen. Wir müssen jetzt schauen, dass wir uns jetzt schnellstmöglich wieder dahinbegeben, wo wir die ersten acht Spieltage waren.“

Florian Kohfeldt (Werder-Cheftrainer): „Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen und waren in allen Belangen unterlegen. Wir haben die Zweikämpfe nicht gewonnen, haben uns die zweiten Bälle nicht geholt – aber das sind die Basics in einem Spiel, dagegen kannst du dich nicht wehren, die musst du erfüllen. So sind wir nicht ins Spiel gekommen. Wir müssen lernen, dass wir jedes Spiel mit 1000 Prozent Einsatz und maximaler Mentalität angehen, wenn wir oben dabei bleiben wollen. Das 2:6 hat aus meiner Sicht keine Rolle gespielt. Wenn doch, dann hätte ich erwartet, dass wir übermotiviert ins Spiel gehen. Doch das war nicht der Fall. So gesehen hatte das Spiel keinen Einfluss.“

Einzelkritik: Klaassen nur ein Schatten seiner selbst - andere aber auch

Claudio Pizarro (Werder-Angreifer): „Die erste Halbzeit war die schlechteste, die wir in dieser Saison gespielt haben. Wir haben keinen Fußball gespielt, keine Zweikämpfe gewonnen – das war ganz schlecht. Mainz war frischer, hat die Zweikämpfe gewonnen. In der zweiten Halbzeit haben wir versucht, es besser zu machen, haben auch das Tor geschossen und waren wieder da. Aber das Unentschieden haben wir leider nicht mehr geschafft. Wir stecken jetzt in einer schwierigen Situation. Wir hatten zu Anfang eine gute Phase, haben viele Spiele gewonnen. Jetzt müssen wir sehen, dass wir nicht weiter abrutschen und müssen das nächste Spiel gewinnen.“

Frank Baumann (Werder-Sportchef): „Die Mannschaft muss heute mit Kritik leben. Wir waren heute lange Zeit nicht im Spiel. Man muss auch sagen, dass Mainz das gut gemacht hat, mit Wucht ins Spiel gegangen ist. Wir waren dann zu passiv, zu pomadig. Was uns in den letzten Monaten ausgezeichnet hat, dass wir aktiv und mutig sind, das haben wir vermissen lassen. Wir haben zudem defensiv die Fehler gemacht. Es war ja nicht so, dass Mainz uns an die Wand gespielt hat. In den letzten 30 Minuten hat die Mannschaft gezeigt, dass sie es besser kann.“

Sandro Schwarz (Mainz-Cheftrainer): „Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut Fußball gespielt, die totale Kontrolle gehabt. Wir waren immer präsent. Wir sind dann auch gut rausgekommen, hatten das Spiel im Griff, mussten noch ein paar Situationen überstehen bis zu einem verdienten Sieg.“

Daniel Brosinski (Mainz-Spieler): „Das ist heute Balsam für die Seele! Die drei Punkte tun immens gut. Wir haben über weite Strecken gezeigt, was der Trainer von uns sehen wollte.“

Fotostrecke: 1:2-Pleite - Werder enttäuscht in Mainz

Werder Bremen gegen Mainz 05.
Werder Bremen gegen Mainz 05. © dpa
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Werder Bremen gegen Mainz 05.
Werder Bremen gegen Mainz 05. © gumzmedia
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Quelle: DeichStube

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