Werder muss sich mit Weihnachten ablenken

Schöne Bescherung – nicht nur in Mainz

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Ja, is denn heut scho Weihnachten? Für Werder Bremen schon!

Bremen - O du fröhliche, bei Werder ist schon Weihnachten! Ausgerechnet am Tag nach der ärgerlichen 1:2-Pleite beim FSV Mainz stand ein ganz besonderer Termin für die Bremer Bundesliga-Mannschaft auf dem Programm: Marketing-Maßnahmen rund um das Thema Weihnachten.

Eine schöne Bescherung! Die hatte es ja schon 24 Stunden zuvor in Mainz gegeben. Und die Bezeichnung passt auch zu den kommenden Aufgaben, Werders Restprogramm in diesem Jahr hat es in sich. Doch Coach Florian Kohfeldt ist zumindest das ziemlich egal, er schaut vor allem auf sein Team.

„Wir müssen aufpassen, dass wir das behalten, was wir hatten. Dementsprechend sind die Gegner nicht so entscheidend, weil ich trotz allem noch immer sage: Wenn wir an unser Limit gehen, dann können wir auch gegen Gladbach zu Hause gewinnen“, sagte Kohfeldt mit Blick auf den nächsten Gegner am Samstag im Weserstadion. Die Gladbacher reisen als Tabellenzweiter an. Und an das Kaliber kann sich Werder schon mal gewöhnen.

Schließlich geht es in diesem Jahr – inklusive Gladbach – noch gegen alle Clubs, die aktuell auf einem Champions-League-Platz stehen, also FC Bayern (1. Dezember), Borussia Dortmund (14. bis 16. Dezember) und RB Leipzig (21. bis 23. Dezember). Dazu wartet in 1899 Hoffenheim (18./19. Dezember) noch ein aktueller Teilnehmer der Königsklasse auf die Bremer. Lediglich die Aufgaben SC Freiburg (25. November) und Fortuna Düsseldorf (7. Dezember) erscheinen da etwas angenehmer.

Kommentar: Werder muss härter werden - auch zu sich selbst

Fotostrecke: 1:2-Pleite - Werder enttäuscht in Mainz

Werder Bremen gegen Mainz 05.
Werder Bremen gegen Mainz 05. © dpa
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Werder Bremen gegen Mainz 05.
Werder Bremen gegen Mainz 05. © gumzmedia
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Werder Bremen gegen Mainz 05.
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Doch Vorsicht: Werder hat in dieser Saison ausgerechnet gegen Gegner verloren, die ziemlich angeschlagen waren: erst Stuttgart, dann Leverkusen, nun Mainz. Für diese Clubs gab es Bremer Aufbauhilfe. Und nun ist Werder selbst etwas angezählt. Sogar Kohfeldt, der sonst nach Spielen sofort eine perfekte Analyse liefert, wirkte etwas ratlos. „Gegen Leverkusen konnte ich sagen: Wenn der Innenverteidiger da reinrückt, kriegen wir den Konter nicht. Das kann ich heute nicht sagen“, gestand der 36-Jährige und monierte: „Das waren teilweise einfach unnatürliche Sachen, die passiert sind: Ballverluste, zweite Bälle, wo wir einfach hinterhergucken. Das ist ungewöhnlich, das muss ich erst mit den Jungs bereden.“

Am Tag nach der Pleite war dafür nicht viel Zeit. Die komplette Mannschaft hatte besondere Aufgaben zu erfüllen – und zwar rund um das Thema Weihnachten. Aufsager für Werbespots, Fotos für Kampagnen, Autogramme auf Geschenke, dabei vor allem natürlich Trikots. Eine Arbeit, die zum Profileben dazugehört, die nicht unbedingt sonderlich Spaß macht, wenngleich dieser Termin schon etwas anders ist. Meistens wird die Stimmung irgendwann immer besser, das hat die Vergangenheit gezeigt. Die roten und gerne auch grün-weißen Weihnachtsmützen haben schon so manchen Bremer Frust besiegt.

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Kohfeldt lässt sich guten Saisonstart nicht wegdiskutieren

Am Dienstag dürfen sich die Werder-Profis dann einen Tag erholen, ehe am Mittwoch die Vorbereitung auf die Partie gegen Mönchengladbach beginnt. Kohfeldt will mit seinen Spielern viel reden und dafür sorgen, dass die Mannschaft wieder ans Limit geht. Das hatte ihm in Mainz gefehlt. Aber das Thema möchte er nun auch nicht zu groß machen. Und schon gar nicht lässt er sich den guten Saisonstart mit 17 Punkten aus zehn Spielen und Platz sechs wegdiskutieren.

„Ja, das waren jetzt zwei nicht so gute Spiele, absolut. Aber jetzt etwas grundsätzlich infrage zu stellen oder zu sagen, dass etwas Grundsätzliches verloren gegangen ist, das ist falsch“, behauptete Kohfeldt und betonte: „Wir haben schon nach dem Sieg auf Schalke gesagt, dass wir keine Top-Mannschaft sind. Unser Ziel ist klar: Wir wollen nach Europa, aber wir müssen es nicht. Wir sind immer noch Sechster und haben eine Top-Ausgangsposition für das, was wir uns vorgenommen haben. Deswegen werden wir ganz sicher die Ruhe bewahren.“ Ist in der Vor-Vor-Weihnachtszeit sicher nicht die schlechteste Idee.

Quelle: DeichStube

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