Vor dem zehnten Spieltag

Mögliche Aufstellung: Bargfrede für Sahin, Osako und Kainz nehmen Kruse in die Mitte

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Yuya Osako könnte gegen Mainz 05 wieder in der Werder-Startelf stehen.

Bremen - Florian Kohfeldt hat es gerade wieder getan. Der Werder-Trainer sagte auf der Pressekonferenz vor der Partie bei Mainz 05 (Sonntag, 18.00 Uhr), dass in seinem Team nur zwei Spieler so etwas wie eine Einsatz-Garantie besitzen.

Namentlich: Max Kruse und Niklas Moisander. Doch da flunkert Kohfeldt natürlich ein bisschen. Denn das erste Jahr unter der Leitung des Werder-Coaches hat gezeigt, dass es Positionen im Team gibt, auf denen er keine Experimente mag. Und andere, auf denen er gerne Neues ausprobiert und variiert. Konkret: Das Tor besetzt Jiri Pavlenka – wer sonst? Die Abwehr ist fest in der Hand von Moisander, Milos Veljkovic, Theodor Gebre Selassie und Ludwig Augustinsson. Die Achter Davy Klaassen und Maximilian Eggestein sind Monumente im Mittelfeld. Max Kruse davor sowieso. Das galt bislang, das gilt auch für das Duell mit Mainz 05.

Bleiben noch die wenigen Variablen. Auf der „Sechs“, der Stelle im defensiven Mittelfeld, betreiben Philipp Bargfrede und Nuri Sahin eine Art Job-Sharing. Bargfrede ist die 1a-Besetzung, Nuri bislang die 1b. So wird es wohl auch in Mainz sein. Prognose: Bargfrede kehrt nach auskuriertem Muskelfaserriss ins Team und auf seine angestammte Position zurück. Sahin, während Bargfredes Abwesenheit gesetzt, rückt wieder auf die Bank.

Und dann wäre da noch die Offensive – genauer: die Außenpositionen. Wen Kohfeldt auswählt, ist an jedem Wochenende aufs Neue die Frage, auf die es keine sichere Antwort gibt. Florian Kainz hatte beim 5:1 im DFB-Pokal bei Regionalligist Weiche Flensburg auf links überzeugt. Johannes Eggestein auf rechts ebenfalls eine gute Leistung gezeigt. Und doch: Es heißt nichts für Mainz.

Denn Kohfeldt besetzt diese Positionen je nach Gegner, je nach Herausforderung und je nach Frische der Akteure. „Ich hätte aber auch nichts dagegen, wenn sich mal jemand auf einer dieser Positionen festspielt, weil er über Wochen saustarke Leistungen bringt“, so Kohfeldt. Bisher waren die „saustarken“ Leistungen aber gut auf alle verteilt. Die nicht ganz so starken aber auch. Weshalb das Wechselspiel wohl weitergeht. Auch in Mainz.

Rashica, Sargent und Möhwald nicht im Kader

Gut möglich, dass der im Pokal nicht eingesetzte und deshalb ausgeruhte Yuya Osako wieder einen Flügel übernimmt. Sein Partner? Martin Harnik vielleicht, über den Kohfeldt aber selbst sagt, dass er am besten in der Mitte aufgehoben ist: „Er ist jemand, der entweder sehr zentrumslastig vom Flügel kommt mit vielen Läufen in die Tiefe oder natürlich direkt im Zentrum spielt.“ Harniks Aussichten wären noch besser, wenn sich Kohfeldt für ein 4-4-2 statt für ein 4-3-3 entscheiden sollte.

Johannes Eggestein, der bislang noch nie in der Bundesliga von Anfang an auflaufen durfte, besitzt eher Außenseiterchancen auf einen Platz in der Startelf. Kainz, der so oft rein und wieder raus rotiert aus den Bremer Anfangsformationen wie sonst kein anderer Spieler im Kader, hat mit dem Selbstvertrauen aus dem Flensburg-Spiel wohl die besseren Karten. Sicher ist nur, dass Milot Rashica und Josh Sargent bei der Vergabe der offensiven Positionen keine Rolle spielen. Sie haben es – wie Mittelfeldmann Kevin Möhwald – nicht in den 18er-Kader geschafft.

Quelle: DeichStube

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